Samstag, 23. Juli 2016
Samstagskaffee - Woche #28
Das Kind zwingt mich, Bier zu trinken, weil er den Kronkorken für seine Sammlung braucht.— Morjanne (@morjanne90) 17. Juli 2016
Das Leben ist hart.
Auch diese Woche mache ich einen Bogen um all die furchtbaren Nachrichten in der Welt - wenn diese Würstchen eines bereits genug haben, dann doch Aufmerksamkeit. Davon abgesehen hasse ich Spekulationen. Und Idioten sowieso.
Diese Woche waren Herr F. und ich am Cospudener See. Die letzte Woche Urlaub der Tagesmutter neigt sich dem Ende zu. Darauf folgt die letzte Woche mit der Tagesmutter überhaupt, bevor es heißt: Kindergarten Ahoi! Wer weiß, was uns da erwartet. Ich hoffe auf Sauberwerden und Abschied vom Schnuller.
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- Ein sehr interessanter und lesenswerter FAZ-Kommentar: Es braucht mehr Religion, um Extremismus zu bekämpfen.
- Der Unister-Prozess hat mich schon interessiert, und was jetzt nach dem Absturz von Thomas Wagner abgeht, erst recht: Was in Venedig wirklich geschah - eine Rekonstruktion.
- Nochmal die FAZ, aber von einer Gastkommentatorin: Die Grünen-Abgeordnete Kerstin Andrae dazu, warum eine Vermögenssteuer nicht hilft, Ungleichheit zu bekämpfen.
- In Bayern wurde eine Klapperschlange mit zwei Köpfen geboren. Ein Omen!
- Und zu guter Letzt das haltlose Gejammer einer Studentin, das ich langsam nicht mehr hören kann: Über den schlimmen, schlimmen Leistungsdruck an deutschen Universitäten. Das passiert, wenn man Papis Erzählungen aus seiner glorreichen Studentenzeit ernst nimmt und denkt, die Pubertät bis in die Zwanziger verlängern zu müssen. Nichts gegen Selbstfindung und Charakterbildung, im Gegenteil, aber dafür ist auch im Bologna-System genug Platz. Den meisten Druck machen sich immer noch Studenten selbst, und ihre Mittelschichtseltern, die Angst vor sozialen Abstiegen haben. Aber diese Paranoia und ihre seltsamen Blüten sind wahrscheinlich mal einen eigenen Eintrag wert.

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