Montag, 27. Juni 2016
Heute ist gar nicht Samstag, werden Sie empört ausrufen, heute ist Montag! Und Sie haben Recht, Sie Fuchs, Sie. Und das da ist auch kein Kaffee, sondern Erdbeerlikör!
Die Woche, ach was, die letzten zwei Wochen waren einfach zu schnell vorbei, und zu viel schwirrte mir um den Kopf, worüber ich mir Gedanken machen muss(te). Von meinem eigenen Shit abgesehen hat mich auch das Brexit-Votum nicht ganz kalt gelassen, zumal ich in den letzten Monaten VWL-Schlüsselqualifikationsmodul auch ein paar Zusammenhänge besser verstanden habe und mittlerweile die Wirtschaftsnachrichten lesen kann, ohne jedes zweite Wort nachzuschlagen. Erfolgserlebnisse allerorten!
Der kleine Basilikum hat sich gut gemacht, und auch der Rest des Fensterbrett-Gemüsegartens wächst und gedeiht. Auch wenn sich der Kürbis als Chauvi erweist und ausschließlich männliche Blüten produziert. Aber ich habe ihn auch nicht gekauft, um dann orangene Riesen vor dem Fenster liegen zu haben. Die Tomate dagegen verträgt Standort und Pflege erstaunlich gut und produziert fleißig grüne Knubbels. Wenn die sich als essbar erweisen sollten, erweitere ich das Nutzpflanzenabteil nächstes Jahr noch um eine weitere Tomate und vielleicht auch einen kleinen Paprika. In mir wohnt eben doch ein kleiner Öko. Apropos:
Ich hatte dieses Jahr nicht viel Lust, handzuarbeiten. Diese Woche allerdings hatte ich wieder mehrere Abende, an denen ich nichts Sinnvolles mehr tun oder denken, sondern nur noch meine Ruhe wollte. Dabei habe ich ein bisschen vor mich hin gehäkelt, größtenteils improvisiert, inspiriert von Pinterest. Noch sieht es aus wie etwas, das sich alte Damen auf die Sofalehne legen, aber bald soll es meinen Oberkörper schmücken.
Donnerstag, 24. September 2015
ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso
otto holt koks
otto holt obst
otto horcht
otto: mops mops
otto hofft
ottos mops klopft
otto: komm mops komm
ottos mops kommt
ottos mops kotzt
otto: ogottogott
ernst jandl. |
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Sonntag, 23. August 2015
Der Juli war ein stressiger Monat, der August wird nicht besser, und dazwischen herrscht so eine Hitze, dass man eigentlich wenig Lust auf flauschige Garne hat. Trotzdem habe ich mich an einen warmen Norwegerpullover, meinen ersten, gesetzt.
Die Maschenzahl orientiert sich wieder an meinem erfolgreich beendeten Gemini, das Blumenmuster am Ausschnitt ist aus einer Anleitung von DROPS. Die Wolle ist aus meiner Restekiste und besteht aus Acryl. Mag ich eigentlich nicht, aber zum Wegwerfen war sie irgendwie zu schade, und schön flauschig ist sie auch. Da ich ja plane, alle meine Wollreste zu verstricken, um Platz (für neue Wolle! Muahaha!) zu schaffen, musste ein warmes Teil her. Und was man auch bei 30° im Schatten nicht vergessen sollte: Der nächste Winter kommt bestimmt!
Apro pos Winter: Macht sich eigentlich außer mir schon jemand Weihnachtsgeschenkgedanken? Also, ich habe bereits fleißig gepinnt und gelistet. Da meine Familie von Jahr zu Jahr weniger begeistert von Selbstgestricktem ist und der Likör letztes Jahr eigentlich besser ankam, habe ich diesmal anderes vor. Und wie immer den festen Vorsatz, auch wirklich, wirklich rechtzeitig alles fertig zu haben...
Nach Ewigkeiten wird hier auch mal wieder gehäkelt; nicht für mich, sondern für eine Freundin, die mich neulich fragte, ob ich auch "diese Mützen" machen kann. Kann ich, natürlich. Vorbilder sind solche hier, mal schauen, was rauskommt:
Mit einer anderen Art Nadeln habe ich auch experimentiert: Die Nähmaschine und ich, wir werden wohl doch noch Freunde. Und nach einer ganzen Menge Probieren habe ich mich auch an Jersey gewöhnt.
Vorzeigefähig ist das natürlich noch nicht. Aber ich habe meine Liebe zu Samtleggings entdeckt, und da ich meterweise Samt im Regal habe, wird das wohl demnächst mal angepackt. Bis dahin ist und bleibt meine größte WIP die Hausarbeit, die ich in drei Wochen abgeben will. Wie es mir damit ergeht, schreibe ich lieber nicht auf, um nicht arme Studenten in spe zu verunsichern. Nur so viel: Die Albertina ist ein Haus, das Verrückte macht.
Verlinkt bei: Maschenfein - Auf den Nadeln im August.
Mittwoch, 3. Juni 2015
Die Zeit zum Stricken ist knapp, die freien Abende kurz, aber zum Glück ist das Wetter spielplatzgeeignet; und während die anderen Muddis im Sandkasten sitzen und ihre Kinder wegschicken, weil sie das Sandschloss immer kaputt machen, mach ich es mir mit Kaffee und Stricknadeln am Rand gemütlich.
Ahoi, Matrose!
Ein bisschen Seefahrerromantik ist ja seit ein paar Jahren überall zu sehen, und eigentlich warte ich nur noch darauf, dass wieder Kinderfotos in Matrosenuniformen wie im Kaiserreich modern werden. Bis dahin aber bekommt mein Söhnchen eine Umhängetasche mit gehäkelter Anker-Applikation.
Strickjacke die nächste
Weil man nie genug Jäckchen für laue Sommerabende haben kann, habe ich mir eine Anleitung von
DROPS herausgesucht. Da die Wolle, die ich verwende, ein bisschen leichter ist, habe ich dünnere Nadeln (3,0) genommen und dafür die Maschenzahlen von Größe M statt S.
Und in Planung
Demnächst steht ein Kleid aus Baumwolle auf der Liste - ich habe mich aber noch nicht endgültig entschieden, mit welchem Muster ich anfange:
Verlinkt bei Maschenfein.
Mittwoch, 22. April 2015
Ein kleines Mittagspausen-Projekt.
Das Band selbst ist gehäkelt - eine einfache Luftmaschenkette mit einer Reihe fester Maschen darüber. Deswegen ist es nicht ganz so dehnbar wie geplant und nicht so richtig als Haarband zu gebrauchen. Ich wickle es daher um meinen Dutt.
Die Schleife ist ein gestricktes Rechteck. Das wird zu einem Schlauch zusammengenäht und in der Mitte mit Garn umwickelt - einfacher geht's kaum!
Verlinkt bei: Auf den Nadeln - April.
Sonntag, 2. November 2014
Und mit ihm die Stricknadeln. Nachdem ich neulich glänzende schwarze Acrylwolle in meiner unerschöpflichen Handarbeitskiste und einen Patentmusterschal online fand, bin ich wie besessen am Stricken und Häkeln. Mein Lieblings-Wollgeschäft hatte zum Glück noch Unmengen exakt der gleichen Wolle in verschiedenen Farben (so far: schwarz, dunkelgrau, dunkellila, grün) vorrätig.
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