Samstag, 19. September 2015
Samstagskaffee: Hausarbeit mal zwei
Während ich hier schreibe, sitze ich in der Küche, trinke einsam und alleine meinen Kaffee und habe Angst, das Kind zu wecken. Mein Smartphone, das sonst immer die Fotos für mich macht, wenn ich zu faul bin, die Spiegelreflex zu holen, liegt leider im Kinderzimmer, und so spiel ich ein bisschen mit meiner Webcam herum:
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Diese Woche stand ganz im Zeichen der Hausarbeit - im doppelten Sinne: Dienstagabend, kurz vor Mitternacht und damit Ende der Frist, habe ich meine Arbeit in Alter Geschichte abgeschickt (Applaus, Applaus)! Die Professorin war extrafleißig und hat mir bereits die Note zurückgeschrieben: 1,7 (Tosender Applaus!). Damit ist das Semester jetzt endlich abgeschlossen und ich kann mich der Planung des nächsten widmen.
Der andere Wortsinn bestimmte den Rest der Woche: Meine neugewonnene "Freizeit" konnte ich nicht genießen, dafür war im Haushalt zu viel aus den schlumpigen letzten Wochen nachzuholen. Außerdem ist wieder einmal die Tagesmutter ausgefallen und der kleine Herr F. wollte ebenfalls betreut werden. Apropos: Wie lange geht eigentlich diese furchtbare Trotz- und Ningelphase noch? Das Kind treibt mich in den Wahnsinn mit seiner Sturheit.
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Heute steht noch eine Geburtstagsfeier an. Der kleine Herr F. kommt mit, und so werden wir vermutlich brav um acht wieder abziehen, aber vorher fleißig Flammlachs, feurige Hähnchenspieße und Steaks verschlingen, und Muttern wird genauso fleißig mit Bier nachspülen (der große Herr M. trinkt nicht).



Glückwunsch zur Note :) Da hat sich die Arbeit doch gelohnt.
AntwortenLöschenNingelphase endet übrigens spätestens mit dem Auszug des Kindes :D
Danke, danke, sie fand alles super, bis auf meine Schlussfolgerung. Tja. Da man bei ihr wohl reihenweise durchfällt, bin ich zufrieden :-)
LöschenDas mit der Ningelphase befürchte ich auch. Aber er bleibt ja bei mir wohnen, bis er vierzig ist und kauft mir einen Porsche und ein Motorrad und dann trinken wir Bier auf dem Balkon. Das haben wir so ausgemacht.