Donnerstag, 30. Juli 2015

Von der Schwierigkeit, sich mit Müttern zu verabreden

Zugegeben, ich bin ein schwieriger Entscheider. Wer sich mit mir treffen möchte, sollte schon einen Plan haben, denn eh ich herausgefunden habe, was ich eigentlich will, ist der Abend vorbei.

Das Kinderhaben macht die Sache natürlich nicht leichter, wenn man plötzlich Nickerchen, Bettgehzeiten, Snacks und eine gesicherte Betreuungskette im Hinterkopf behalten muss.


Dieser Kuchen könnte dir gehören!


Montag, 27. Juli 2015

Das leidige Thema Gesunde Ernährung

Zuckerfrei, Bio und möglichst regional muss es sein, täglich Gemüse, saisonal und abwechslungsreich natürlich. Selten Fleisch oder lieber gar keines? Dürfen Kleinkinder Sojaprodukte essen? Was ist mit Allergenen wie Gluten, Laktose, Nüssen, Erdbeeren? Wasser trinken oder doch lieber Tee? Und darf mein Kind nun vegan sein oder nicht?

Wenig (außer dem elenden Schlafmangel) regt Ratgeber und Elterncommunities so sehr zum Austausch, zum Belehren und zur gegenseitigen Beschimpfung an und treibt Eltern in freier Wildbahn so die Schweißperlen auf die Stirn wie das Thema der richtigen kindlichen Ernährung.
via zentrum-der-gesundheit.de

In unseren Köpfen sieht es ungefähr so aus: 

Gutes, gesundes Essen macht gute, gesunde, kluge Kinder. Was wir an Liebe, Geld und Vitaminen in das erste Breichen investieren, zahlt sich millionenfach später per Jura-Stipendium aus. Wer fertig kauft, liebt sein Kind einfach nicht genug, wer es gar vor dem Fernseher Kekse knabbern lässt, hat seine Zukunftschancen quasi schon verspielt.

Samstag, 25. Juli 2015

10 Random Facts - 10 spektakuläre Enthüllungen

Eine Freundin sagte mir neulich, sie käme von Treffen mit mir immer vollkommen verstört zurück. Danach redeten wir über viele seltsame Dinge und tranken blubberige Getränke und schrien kurz nach Mitternacht unsere Gedanken zu Orgasmusproblemen über die KarLi.

Das hat mich inspiriert, mich kurz in all meiner Weirdness vorzustellen und eine Liste einiger meiner liebsten Eigenschaften zusammenzustellen.




Freitag, 17. Juli 2015

Fernweh


Bild via sprachreisen.de

Immer zum Sommeranfang trudeln sie ein, die unschlagbaren Last-Minute-Angebote, die Werbespots mit Sonne und Strand und Meer, die Fotos von reisenden Freunden auf der Facebook-Timeline, die Bikinis und Sonnenhüte im Schaufenster und das allgemeine Gefühl, dass es woanders bestimmt noch ein bisschen schöner ist als da, wo man selbst gerade sitzt - auf der Couch, vor dem Laptop, bei unsommerlichen 15 Grad und Nieselregen.

Dazu kommen Angebote wie Sprach- und Bildungsreisen, Auslandssemester, total hippe Sommerjobs für total coole, junge Abenteurer ohne Alltagssorgen und mit viel debil grinsenden Zwanzigjährigen.

Und das Gefühl bleibt, dass irgendwie alle um einen herum was "erleben", was sehen von der Welt oder wenigstens so tun und Fotos von ihrem Sonnenbrand herumzeigen können. Seit exakt zehn Jahren habe ich eine Liste mit Städten, die ich gerne besuchen möchte, und sie ist nicht einmal besonders lang, aber seit eben genau diesen zehn Jahren habe ich nur eine dieser Städte jemals von Nahem gesehen.

Dann kommen all die Abenteurer wieder, und schreiben sich in die Lebensläufe, wo sie schon überall waren, und alles, was sie im Gepäck haben, sind Instagram-Fotos vom Essen bei einem echten "Geheimtipp", natürlich fernab jeder touristischen Infrastruktur, und Geschichten von den netten Leuten, den Einheimischen, die so glücklich grinsen und Gott sei Dank deutsch können.

Bei Instagram sieht das so aus:






Ein bisschen Neid bleibt natürlich trotzdem.

Schöne Ferien zusammen!

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