Mittwoch, 18. Februar 2015

Man könnte ja mal wieder ein Buch lesen

Schlafmangel, Geschrei, Stress, schwindendes soziales Umfeld und natürlich die ganzen körperlichen Verfallserscheinungen... was viele Frauen (und Männer) sofort befürchten, wenn sie an's Kinderkriegen denken, hat sogar noch viel schrecklichere Folgen: Geistigen Komplettausfall.

Mein Sohn wird demnächst zwei Jahre alt. In diesen zwei Jahren habe ich, Achtung Achtung, EIN Buch im Ganzen gelesen. Und zwar jeweils dann, wenn ich mal allein verreist war über's Wochenende.

Bild: http://commons.wikimedia.org/

Donnerstag, 12. Februar 2015

Frühling, Frühling wird es nun bald...

Das Schöne am Kinderhaben ist ja, dass man quasi alle Krankheiten, die irgendwo in der Stadt aufploppen, irgendwann auch im eigenen Wohnzimmer findet. Zuerst fiebert der Jüngling, dann liegt plötzlich die ganze Familie flach und möchte nur noch fernsehen und Eis essen.

Nach so einer Woche rafft frau sich auf, erschrickt kurz beim Blick in den grausamen Badspiegel und stellt dann plötzlich fest, dass die Narzissenzwiebeln in der Küche ebenfalls schon wach sind.




Dienstag, 27. Januar 2015

Schwarz, schwarz, schwarz ist alles, was ich hab...

Eine vielleicht oberflächliche Frage, die mir trotzdem in den Sinn kam, als die wichtigsten organisatorischen Vorbereitungen für die Beerdigung meines Vaters abgeschlossen waren - was zieht man da eigentlich an?

Nicht, dass ich kein Schwarz im Kleiderschrank hätte - im Gegenteil, ich werde eher darauf angesprochen, wenn ich mal eine Farbe trage. Aber genau das ist ja das Problem. Schwarz ist meine Alltagsfarbe, sie hat nichts Besonderes mehr für mich.

Ich trage meistens Kleider, nie Hosen, bin nicht sehr zurückhaltend geschminkt, stecke mir die Haare hoch, auch das zählt also alles nicht. Im Endeffekt sähe ich damit nicht viel feierlicher aus, als an einem normalen Dienstag im Büro.
Sonntag, 25. Januar 2015

Leipzig, Hypezig, Likezig? Nummer Eins: Das Weltnest.

Leipzig ist hipp, Leipzig ist in, Leipzig ist begehrt und das neue Berlin, aber vor allem: Leipzig ist ein Dorf. Die Stadt der Linden (die es hier tatsächlich en masse gibt), die 2015 ihr großes Jubiläum feiert, nachdem sie schon 2013 die Völkerschlacht und 2014 die Friedliche Revolution feierte, 2012 gar ganz austickte und Olympiastadt werden wollte, wird zwar von reichlich einer halben Million Menschen bewohnt (und seit reichlich sieben Jahren auch von mir), irgendwann jedoch hat man das Gefühl, sie alle schon zu kennen.
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