Dienstag, 27. Januar 2015

Schwarz, schwarz, schwarz ist alles, was ich hab...

Eine vielleicht oberflächliche Frage, die mir trotzdem in den Sinn kam, als die wichtigsten organisatorischen Vorbereitungen für die Beerdigung meines Vaters abgeschlossen waren - was zieht man da eigentlich an?

Nicht, dass ich kein Schwarz im Kleiderschrank hätte - im Gegenteil, ich werde eher darauf angesprochen, wenn ich mal eine Farbe trage. Aber genau das ist ja das Problem. Schwarz ist meine Alltagsfarbe, sie hat nichts Besonderes mehr für mich.

Ich trage meistens Kleider, nie Hosen, bin nicht sehr zurückhaltend geschminkt, stecke mir die Haare hoch, auch das zählt also alles nicht. Im Endeffekt sähe ich damit nicht viel feierlicher aus, als an einem normalen Dienstag im Büro.
Sonntag, 25. Januar 2015

Leipzig, Hypezig, Likezig? Nummer Eins: Das Weltnest.

Leipzig ist hipp, Leipzig ist in, Leipzig ist begehrt und das neue Berlin, aber vor allem: Leipzig ist ein Dorf. Die Stadt der Linden (die es hier tatsächlich en masse gibt), die 2015 ihr großes Jubiläum feiert, nachdem sie schon 2013 die Völkerschlacht und 2014 die Friedliche Revolution feierte, 2012 gar ganz austickte und Olympiastadt werden wollte, wird zwar von reichlich einer halben Million Menschen bewohnt (und seit reichlich sieben Jahren auch von mir), irgendwann jedoch hat man das Gefühl, sie alle schon zu kennen.
Dienstag, 30. Dezember 2014

Blog this, 2014!

Alle Jahre wieder kommt die Zeit, in der man, nach der Völlerei und des Alkoholmissbrauchs der Weihnachtszeit, seufzend und von Schuldgefühlen geplagt im stillen Kämmerlein sitzt und rekapituliert, was man dieses Jahr wieder alles nicht geschafft hat:

1. Weiterstudieren
2. Geld sparen
3. Irgendetwas erleben, bei dem einem weder ein Kleinkind am Bein hing noch ein wütender Gatte im Nacken saß.

Demgegenüber auf der Haben-Seite:

1. Beim Zahnarzt gewesen
2. Sechs Monate Praktikum
3. Norwegermuster stricken gelernt

Das klingt nicht nur erbärmlich, sondern ist es auch.

Montag, 22. Dezember 2014

In der Weihnachtsbäckerei...

...riecht es heute besonders lecker, auch wenn der Anlass dazu eher traurig ist: mein letzter Arbeitstag. In meiner Firma gibt es nicht nur ständig neue Teambuilding-Experimente, sondern mindestens genauso oft Kuchen zu jedem erdenklichen Anlass.

Nach all dem Mist, der in letzter Zeit passiert ist, den Rückschlägen, die ich (und meine Familie) dieses Jahr und besonders im letzten Monat erlebt haben, bin ich einerseits sehr froh, wieder mehr Zeit zu Hause verbringen zu können, mit meinem Sohn oder auch alleine (das erste Mal seit Wochen), andererseits hat mir die Abwechslung und auch Anstrengung gut getan, und es war sehr nett, die vielen Leute, die in den letzten Monaten meine Kollegen waren, kennenzulernen.
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