Dienstag, 16. Februar 2016
Endlich, endlich konnte ich mich mal dazu durchringen, die gute Arbeit des Kleiderschrankorganisierens weiterzuführen.
Das Ziel eines gut sortierten und ausgemisteten Kleiderschrankes ist die "Grundausstattung", also diese Teile, die man je nach Stimmung und Wetter variieren und kombinieren kann, die, von denen man weiß, dass man sie mehr als einmal trägt, und die entsprechend sorgfältig ausgesucht und von besserer Qualität sein sollten.
In der Wardrobe Architect-Reihe findet man dafür folgende Kriterien:
- Choose one to six silhouettes for the season.
- Create a color palette.
- Break down your silhouettes and colors into a list of pieces.
- Organize what to make, what to buy, and what you already own.
Naja, wie ich im letzten Post schon festgestellt habe, ist das für mich nicht so schwer. Meine bevorzugten Formen und Farben sind eher limitiert und ändern sich im Laufe der Jahreszeiten nur bedingt (bauchfreie Tops zum Beispiel). Mit meiner Farbpalette bin ich zufrieden und möchte sie eigentlich nicht erweitern:
Montag, 15. Februar 2016
Das mit dem Mixtape hab ich zwar zeitlich verpasst oder mich zumindest durch Unvermögen im Umgang mit der Technik (versehentliches Überspielen der NKOTB-Kassette meiner Schwester anno 1994) disqualifiziert. Spotify-Playlisten dagegen mag ich sehr.
Diesen Monat merkt man meinen Hörgewohnheiten an, dass ich viel Ruhe brauchte. Neben den hunderten Stunden durchgehörter Sherlock-Holmes-Hörbücher finden sich deswegen etwas düsterere Töne, die aber ganz gut meine Konzentrationsmusik abbilden. Meine Lieblings-Arbeitsmusik ist ja immer Death In June gewesen.
Außerdem merkt man wohl, dass ich mit Frauenstimmen nicht so sehr viel anfangen kann. Eigentlich höre ich am liebsten sehr tiefe Männerstimmen, die meisten anderen gehen mir schnell auf die Nerven. Woran das liegt, wird wohl noch Jahre nach meinem Tod Gegenstand der Forschung sein. Oder so.
Lieblingslied
Auf dieser Liste mein Favorit ist wohl "Ruins" von O.Children. Was mich allerdings auch jedes Mal wieder umhaut, ist "Sleep Paralysis" von Gabriel Bruce, den niemand kannte, bis dieses Lied in der Serie "Teen Wolf" lief - und ich bekenne mich etwas verschämt dazu, dass das eine meiner Lieblingsserien ist. Man muss ja auch mal Fangirl sein.
Samstag, 13. Februar 2016
Ich hab Blümchen bekommen!
Jeder, der mich schon mal über die ersten Schneeglöckchen (die auch schon gesichtet wurden) hat jauchzen sehen, weiß: ich liebe Frühblüher, erste Frühlingssonnenstrahlen, Frühlingsluft und überhaupt Frühling. Frühling! Ich bin ein Frühlingskind, genau wie meine Mutter und meine Großmutter vor mir, und mein Märzsöhnchen nach mir. Mein Mann weiß das auch, und als er die Narzissenbündel sah, brachte er mir spontan welche mit.
Das da oben ist übrigens das Äußerste an Frühstück, zu dem ich morgens fähig bin: Kaffee, Erdnusscreme, Schokocreme. Ich kann vor dem Mittag einfach nichts zu mir nehmen, das nicht mindestens zu 95% aus Zucker und Fett besteht. Wenn ich also mal frühstücke, dann süß. Samstags auch oft auf Arbeit, wo mir meine Lieblingsköche ein paar Pancakes zaubern - und es meistens mit nicht ganz ernst gemeinten Drohungen ob der frühen Arbeit servieren. Die ganz verwegenen schicken noch ein "Iss nicht so viel, du wirst zu fett!" hinterher.
Dienstag, 9. Februar 2016
Endlich ist das Rätsel gelöst, warum mich meine Umwelt schon so lange ich denken kann für griesgrämig und auch ein bisschen eingebildet hält - das Phänomen des "Bitchy Resting Face" oder "Resting Bitch Face" wurde nun auch wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffene Menschen, oder, let's face it, Frauen wurden von einem speziellen Computerprogramm als signifikant schlechter gelaunt eingestuft als nicht Betroffene - und das, obwohl alle "neutral" aussahen.
Dass Frauen den allergrößten Teil der Betroffenen ausmachen, ist nicht weiter verwunderlich, wird doch von Frauen ständig verlangt, Freundlichkeit und Wärme auszustrahlen und generell die Umwelt durch ihre Präsenz schöner zu machen. Resting Bitch Face dagegen beschreibt "a facial expression (or lack of expression) which unintentionally appears angry, annoyed or irritated." (Wikipedia).
Interessanterweise gibt es aber auch Pluspunkte: "Women used to being constantly misunderstood focus more on the words someone says, rather than their tone, body cues, or facial expressions, ensuring a more effective flow of information between both parties." (Quelle)
Jetzt weiß ich also endlich, warum Referenten ins Schwitzen geraten und nervös fragen, ob ich anderer Meinung sei, wenn ich ihnen konzentriert zuhöre, warum mein Deutschlehrer mir einst gestand, er habe Angst vor den Abgründen in meinem Kopf, und warum ich keinen Satz im Leben so oft gehört habe wie:
"Marianne, warum schaust du denn so böse?"
Samstag, 6. Februar 2016
Schon wieder eine Woche rum. Während das hier erscheint, bin ich bereits seit 9:00 Uhr ein fleißiges Bar-Bienchen. Diese Woche bekam ich nämlich eine klitzekleine Beförderung und darf nun alleine die Frühschicht fahren. Die Einführung dazu, angekündigt mit der Ermahnung, ich solle mir auf jeden Fall alles gut aufschreiben und ob ich mir das wirklich, wirklich zutraue, erfolgte innerhalb von zwei Minuten mit den Worten: "Als erstes machst du die Kaffeemaschine an. Dann kochst du Kaffee. Dann trinkst du Kaffee und wartest auf Gäste."
Und sonst so?
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