Montag, 15. Februar 2016

Playlist des Monats - Februar '16

Das mit dem Mixtape hab ich zwar zeitlich verpasst oder mich zumindest durch Unvermögen im Umgang mit der Technik (versehentliches Überspielen der NKOTB-Kassette meiner Schwester anno 1994) disqualifiziert. Spotify-Playlisten dagegen mag ich sehr.

Diesen Monat merkt man meinen Hörgewohnheiten an, dass ich viel Ruhe brauchte. Neben den hunderten Stunden durchgehörter Sherlock-Holmes-Hörbücher finden sich deswegen etwas düsterere Töne, die aber ganz gut meine Konzentrationsmusik abbilden. Meine Lieblings-Arbeitsmusik ist ja immer Death In June gewesen.





Außerdem merkt man wohl, dass ich mit Frauenstimmen nicht so sehr viel anfangen kann. Eigentlich höre ich am liebsten sehr tiefe Männerstimmen, die meisten anderen gehen mir schnell auf die Nerven. Woran das liegt, wird wohl noch Jahre nach meinem Tod Gegenstand der Forschung sein. Oder so.

Lieblingslied


Auf dieser Liste mein Favorit ist wohl "Ruins" von O.Children. Was mich allerdings auch jedes Mal wieder umhaut, ist "Sleep Paralysis" von Gabriel Bruce, den niemand kannte, bis dieses Lied in der Serie "Teen Wolf" lief - und ich bekenne mich etwas verschämt dazu, dass das eine meiner Lieblingsserien ist. Man muss ja auch mal Fangirl sein.
Samstag, 13. Februar 2016

Samstagskaffee - Woche #7




Ich hab Blümchen bekommen!
Jeder, der mich schon mal über die ersten Schneeglöckchen (die auch schon gesichtet wurden) hat jauchzen sehen, weiß: ich liebe Frühblüher, erste Frühlingssonnenstrahlen, Frühlingsluft und überhaupt Frühling. Frühling! Ich bin ein Frühlingskind, genau wie meine Mutter und meine Großmutter vor mir, und mein Märzsöhnchen nach mir. Mein Mann weiß das auch, und als er die Narzissenbündel sah, brachte er mir spontan welche mit.

Das da oben ist übrigens das Äußerste an Frühstück, zu dem ich morgens fähig bin: Kaffee, Erdnusscreme, Schokocreme. Ich kann vor dem Mittag einfach nichts zu mir nehmen, das nicht mindestens zu 95% aus Zucker und Fett besteht. Wenn ich also mal frühstücke, dann süß. Samstags auch oft auf Arbeit, wo mir meine Lieblingsköche ein paar Pancakes zaubern - und es meistens mit nicht ganz ernst gemeinten Drohungen ob der frühen Arbeit servieren. Die ganz verwegenen schicken noch ein "Iss nicht so viel, du wirst zu fett!" hinterher.

Dienstag, 9. Februar 2016

Resting Bitch Face

Endlich ist das Rätsel gelöst, warum mich meine Umwelt schon so lange ich denken kann für griesgrämig und auch ein bisschen eingebildet hält - das Phänomen des "Bitchy Resting Face" oder "Resting Bitch Face" wurde nun auch wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffene Menschen, oder, let's face it, Frauen wurden von einem speziellen Computerprogramm als signifikant schlechter gelaunt eingestuft als nicht Betroffene - und das, obwohl alle "neutral" aussahen.

Dass Frauen den allergrößten Teil der Betroffenen ausmachen, ist nicht weiter verwunderlich, wird doch von Frauen ständig verlangt, Freundlichkeit und Wärme auszustrahlen und generell die Umwelt durch ihre Präsenz schöner zu machen. Resting Bitch Face dagegen beschreibt "a facial expression (or lack of expression) which unintentionally appears angry, annoyed or irritated." (Wikipedia).


@dlorac (instagram)



Interessanterweise gibt es aber auch Pluspunkte: "Women used to being constantly misunderstood focus more on the words someone says, rather than their tone, body cues, or facial expressions, ensuring a more effective flow of information between both parties." (Quelle)
Jetzt weiß ich also endlich, warum Referenten ins Schwitzen geraten und nervös fragen, ob ich anderer Meinung sei, wenn ich ihnen konzentriert zuhöre, warum mein Deutschlehrer mir einst gestand, er habe Angst vor den Abgründen in meinem Kopf, und warum ich keinen Satz im Leben so oft gehört habe wie:

"Marianne, warum schaust du denn so böse?"

Samstag, 6. Februar 2016

Samstagskaffee - Woche #6





Schon wieder eine Woche rum. Während das hier erscheint, bin ich bereits seit 9:00 Uhr ein fleißiges Bar-Bienchen. Diese Woche bekam ich nämlich eine klitzekleine Beförderung und darf nun alleine die Frühschicht fahren. Die Einführung dazu, angekündigt mit der Ermahnung, ich solle mir auf jeden Fall alles gut aufschreiben und ob ich mir das wirklich, wirklich zutraue, erfolgte innerhalb von zwei Minuten mit den Worten: "Als erstes machst du die Kaffeemaschine an. Dann kochst du Kaffee. Dann trinkst du Kaffee und wartest auf Gäste."

Und sonst so?
Mittwoch, 3. Februar 2016

Gemüse-Hähnchencurry mit Erdnusssauce


Man kennt das ja schon - bei uns wird mit kleinem Budget gekocht. Lecker und gesund darf es trotzdem sein. Die Zutaten habe ich eigentlich immer da, nur das Fleisch musste ich frisch kaufen.





Zutaten für 2 Portionen:


  • 400g Hähnchengeschnetzteltes
  • Gemüse: 1-2 Paprika, 1 kleine Zwiebel, Kaisergemüse (TK), etwa zwei Hände voll
  • 200ml (1/2 Dose) Kokosmilch
  • 2 Esslöffel Erdnussmus
  • 2 Esslöffel rote Currypaste
  • etwas Ingwersaft (gibt es bei dm)

Das Fleisch sollte man vorher marinieren, damit es nicht zu trocken wird - dafür einfach in einem Behälter mit der Currypaste mischen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Das Gemüse in einer großen Pfanne andünsten, dann das Fleisch dazugeben und bei großer Hitze anbraten. Wenn das Geflügel von allen Seiten weiß ist und langsam goldbraun wird, mit Kokosmilch ablöschen, Erdnussmus, Curry und Ingwer zugeben.

Zum Abschmecken habe ich Salz, Pfeffer, Sambal Oelek und Zitronengras benutzt. Dazu gab es Basmati-Reis.
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