Sonntag, 23. August 2015

Auf den Nadeln im August: Norwegerpullover und Häkelmütze

Der Juli war ein stressiger Monat, der August wird nicht besser, und dazwischen herrscht so eine Hitze, dass man eigentlich wenig Lust auf flauschige Garne hat. Trotzdem habe ich mich an einen warmen Norwegerpullover, meinen ersten, gesetzt.



Die Maschenzahl orientiert sich wieder an meinem erfolgreich beendeten Gemini, das Blumenmuster am Ausschnitt ist aus einer Anleitung von DROPS. Die Wolle ist aus meiner Restekiste und besteht aus Acryl. Mag ich eigentlich nicht, aber zum Wegwerfen war sie irgendwie zu schade, und schön flauschig ist sie auch. Da ich ja plane, alle meine Wollreste zu verstricken, um Platz (für neue Wolle! Muahaha!) zu schaffen, musste ein warmes Teil her. Und was man auch bei 30° im Schatten nicht vergessen sollte: Der nächste Winter kommt bestimmt!

Apro pos Winter: Macht sich eigentlich außer mir schon jemand Weihnachtsgeschenkgedanken? Also, ich habe bereits fleißig gepinnt und gelistet. Da meine Familie von Jahr zu Jahr weniger begeistert von Selbstgestricktem ist und der Likör letztes Jahr eigentlich besser ankam, habe ich diesmal anderes vor. Und wie immer den festen Vorsatz, auch wirklich, wirklich rechtzeitig alles fertig zu haben...

Nach Ewigkeiten wird hier auch mal wieder gehäkelt; nicht für mich, sondern für eine Freundin, die mich neulich fragte, ob ich auch "diese Mützen" machen kann. Kann ich, natürlich. Vorbilder sind solche hier, mal schauen, was rauskommt:

(c) Wollwichtel via DaWanda (c) Planet of Fashion via eBay

Mit einer anderen Art Nadeln habe ich auch experimentiert: Die Nähmaschine und ich, wir werden wohl doch noch Freunde. Und nach einer ganzen Menge Probieren habe ich mich auch an Jersey gewöhnt.

Vorzeigefähig ist das natürlich noch nicht. Aber ich habe meine Liebe zu Samtleggings entdeckt, und da ich meterweise Samt im Regal habe, wird das wohl demnächst mal angepackt. Bis dahin ist und bleibt meine größte WIP die Hausarbeit, die ich in drei Wochen abgeben will. Wie es mir damit ergeht, schreibe ich lieber nicht auf, um nicht arme Studenten in spe zu verunsichern. Nur so viel: Die Albertina ist ein Haus, das Verrückte macht.

Verlinkt bei: Maschenfein - Auf den Nadeln im August.
Samstag, 22. August 2015

Samstagskaffee: Das Haus, das Verrückte macht

Bisher konnte ich mich immer davor drücken, in den Hauptstandort der Unibibliothek, die Bibliotheca Albertina, zu müssen, und habe alles, was ich gesucht habe, immer in anderen Zweigbibliotheken gefunden. Da die Historiker aber sich traditionell in der Albertina verstecken (und verstecken ist hier das entscheidende Wort), musste ich für meine Hausarbeit jetzt doch in dieses ehrwürdige, Respekt einflößende Gebäude:


(c) ub.uni-leipzig.de

Donnerstag, 20. August 2015

Grüne Smoothies

Ich neige ja eigentlich dazu, Trends, erst recht Food-Trends, grundsätzlich schon mal doof zu finden. Rohes Gemüse und Obst zusammen zu pürieren, erschien mir außerdem wenig appetitanregend. Da ich aber Smoothies mag, einen Smoothie-Mixer besitze und ab und zu gerne experimentiere, wollte ich wenigstens mal wissen, worum es eigentlich geht.


(c) Bild: http://www.ajoure.de/


Dienstag, 18. August 2015

Mama, der hat keine Beine!

Das ist wohl der Schrecken aller Eltern: Begegnungen mit behinderten Menschen.
Beim Lesen des Artikels habe ich bemerkt, dass ich die meisten Tipps, die gegeben werden und die Herr Krauthausen auch auf seiner eigenen Seite ausführlicher schreibt, schon versucht habe, zu befolgen. Trotzdem ist es mir unangenehm, wenn mein Sohn, der einen Rollstuhl eher als großes Bobbycar begreift und mit der Begeisterung sichtet, die er sonst nur Feuerwehrautos widmet, auf jemanden zeigt und juchzt:

Mama, keine Beine! KEINE BEINE!


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