Dienstag, 4. August 2015
Brokkoli ist ein sehr unterschätztes Gemüse. Früher mochte ich ihn nie, und auch in meiner kurzen Vegetarierzeit gab es nie Brokkoli. Einzug in meine Küche hielt er dann zunächst mit dem Kaisergemüse, das schnell, leicht und vielseitig zubereitbar ist und deswegen immer noch zu meinen Lieblingsbeilagen gehört. Auch in Babynahrung habe ich ihn mitpüriert, als Herr F. noch kleiner war. Wahrscheinlich ist er deswegen so großer Brokkoli-Fan. Vielleicht liegt es aber auch an Ikea.
Der Brokkoli wird seit einigen Jahren als "Wundergemüse" gefeiert, macht angeblich schön, schlank, stärkt alle möglichen Organe und beugt Krebs vor. Letztere Eigenschaft zeigt sich vor allem im rohen Zustand, beispielsweise in grünen Smoothies. Da finde ich seinen Geschmack allerdings nicht so prickelnd und bleibe bei meiner bewährten Apfel-Spinat-Mischung.
Am liebsten kaufe ich meinen Brokkoli tiefgefroren. Der Frische sieht meistens nicht so schön aus, verdirbt mir einfach viel zu schnell und das leidige Putzen kommt dazu. Tiefgefroren gibt es ihn das ganze Jahr über; so ein Kilosack reicht für drei bis vier Mahlzeiten und ist auch in Bio-Qualität nicht besonders teuer.
Aber genug geschwärmt. Hier ist sie nun, meine heutige, von allen Beteiligten gelobte und noch vor der Chance, ein vernünftiges Foto zu schießen restlos aufgegessene Brokkoli-Blauschimmelkäse-Tarte!
Samstag, 1. August 2015
Und wieder ist eine Woche vorbei. Zwischen Kind und Kegel blieb wenig Zeit, sich näher mit der Fragestellung für meine verflixte Hausarbeit zu befassen. Anfangen ist immer das Schwerste, und ohne konkrete Fragestellung kann ich auch nicht anfangen. Leider hat mir die Professorin bisher nur eine grobe Richtung gegeben, und ich tue mich schwer damit, ein Thema zu finden, zumal Alte Geschichte auch nicht gerade mein Lieblingsthema ist. Die Literatur zum Thema ist spärlich vorhanden, und größtenteils auf Französisch. Das ist ja nun wirklich schon eine Weile her.
Gearbeitet wurde natürlich auch, und zwar fleißigst, wie man sieht. Ich stehe übrigens ganz links und zapfe ein Bier. Die Qualität des Bieres ist super, die des Fotos eher nicht.
Donnerstag, 30. Juli 2015
Zugegeben, ich bin ein schwieriger Entscheider. Wer sich mit mir treffen möchte, sollte schon einen Plan haben, denn eh ich herausgefunden habe, was ich eigentlich will, ist der Abend vorbei.
Das Kinderhaben macht die Sache natürlich nicht leichter, wenn man plötzlich Nickerchen, Bettgehzeiten, Snacks und eine gesicherte Betreuungskette im Hinterkopf behalten muss.
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| Dieser Kuchen könnte dir gehören! |
Montag, 27. Juli 2015
Zuckerfrei, Bio und möglichst regional muss es sein, täglich Gemüse, saisonal und abwechslungsreich natürlich. Selten Fleisch oder lieber gar keines? Dürfen Kleinkinder Sojaprodukte essen? Was ist mit Allergenen wie Gluten, Laktose, Nüssen, Erdbeeren? Wasser trinken oder doch lieber Tee? Und darf mein Kind nun vegan sein oder nicht?
Wenig (außer dem elenden Schlafmangel) regt Ratgeber und Elterncommunities so sehr zum Austausch, zum Belehren und zur gegenseitigen Beschimpfung an und treibt Eltern in freier Wildbahn so die Schweißperlen auf die Stirn wie das Thema der richtigen kindlichen Ernährung.
In unseren Köpfen sieht es ungefähr so aus:
Gutes, gesundes Essen macht gute, gesunde, kluge Kinder. Was wir an Liebe, Geld und Vitaminen in das erste Breichen investieren, zahlt sich millionenfach später per Jura-Stipendium aus. Wer fertig kauft, liebt sein Kind einfach nicht genug, wer es gar vor dem Fernseher Kekse knabbern lässt, hat seine Zukunftschancen quasi schon verspielt.
Samstag, 25. Juli 2015
Eine Freundin sagte mir neulich, sie käme von Treffen mit mir immer vollkommen verstört zurück. Danach redeten wir über viele seltsame Dinge und tranken blubberige Getränke und schrien kurz nach Mitternacht unsere Gedanken zu Orgasmusproblemen über die KarLi.
Das hat mich inspiriert, mich kurz in all meiner Weirdness vorzustellen und eine Liste einiger meiner liebsten Eigenschaften zusammenzustellen.
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