Donnerstag, 2. April 2015
Ausgehend von einem Artikel bei Fadenvogel mache ich mir heute Gedanken über Menschen, denen man vielleicht nicht täglich, aber immer wieder begegnet, und die man kennt - aber irgendwie eben auch nicht.
Wo die alten Leute immer schimpfend an der Ecke stehen
Werd ich mich dazu gesellen und Zigaretten für sie drehen...
Element of Crime - Straßenbahn des Todes
Sie sprach zum Beispiel von ihrem DHL-Menschen. Der schmucke DHL-Mann, der uns die ersten zwei Jahre nach dem Zusammenziehen die Pakete brachte, war eine zeitlang der Mensch, den ich am häufigsten getroffen habe, als ich faul und immer schwangerer zu Hause saß und als Einzige im Haus Pakete angenommen habe.
Er hat fast jeden Tag geklingelt, mich nett gegrüßt und immer mal wieder nach dem Baby gefragt; hat ohne zu meckern ein Ausstattungspaket nach dem anderen noch bis ins Kinderzimmer geschleppt - das Bett, den Kinderwagen, tonnenweise Kleidungsstücke von der Verwandtschaft, die Wickelkommode und voreilige Windelpakete. Wenn ich ihn auf der Straße gesehen habe, hat er freundlich gegrüßt und manchmal schon ein Päckchen angekündigt. Er hat mir viel Kraft gewünscht, als ich mittags müde und noch im Schlafanzug mit einem schreienden Baby auf dem Arm im Türrahmen lehnte, und nicht auf die verschiedenfarbigen Flecken auf meiner Strickjacke geachtet.
Dienstag, 31. März 2015
Keine besonders populäre Meinung, und auch ein bisschen altbacken, aber: Cupcakes sind, küchenbezogen, die sinnloseste Erfindung nach Molekularküche und veganem Käse.
Es ist vollkommen unmöglich, sie zu essen. Zu viel Creme: schmeckt, als hätte man in ein Stück Butter gebissen. Zu viel Muffin: trocken.
Man muss schon die Kiefergelenke einer Cobra oder eines Pornosternchens besitzen, um Creme und Muffin im richtigen Verhältnis gleichzeitig abzubeißen, und ich bin mir sicher, ich bin nicht die Einzige, die dabei mit der Nase aufditscht.
Da sich nun aber eine Fertigbackmischung zusammen mit vier ihrer Freunde auf verschlungenen Wegen in meine ansonsten fertigbackmischungsfreie (In Schleußig hat man da einen Ruf zu verlieren. Außerdem widerstrebt es mir, drei Euro für ein Beutelchen Mehlmischung auszugeben, dem man im Endeffekt fast alle Zutaten noch zugeben muss) Küche verirrt hat, sie alle nur noch ein paar Monate haltbar sind UND ich nicht diejenige war, die abwaschen musste, habe ich mich gestern hingestellt und Karamell-Cupcakes gebacken.
Eins muss man ihnen lassen: Sie sehen ja schon recht lecker aus.
Sonntag, 29. März 2015
Ich habe mal wieder im Blog aufgeräumt und ein neues Template gebastelt - diesmal in Eigenregie aus einer simplen Vorlage.
Besonders stolz bin ich hier auf den back-to-top-Button und die überarbeitete Navigationsleiste unten (Seitenzahlen). Da ich schon vorher mit Font Awesome experimentiert habe, waren die Icons in Seiten- und Datumsleiste nur Spielerei.
Etwas ausgefeilter sind dagegen das neue angepasste Kontaktformular, das man unter Impressum bewundern kann, und die personalisierte Suchleiste oben rechts, die mich einiges an Recherche und Verzweiflung gekostet hat, bis sie mit einer Kombination aus html, CSS und Javascript endlich so aussah, wie ich das wollte.
Dazu natürlich das neue Blockquote-Design für meine heißgeliebten Zitate:
Ist das, was das Herz glaubt, nicht genauso wahr wie das, was das Auge sieht?
Auf das neue Hintergrundbild muss man leider noch etwas warten, da meine Bildbearbeitungskünste etwas eingerostet sind. Bis dahin tut es eines aus der Blogger-eigenen Sammlung, das mir auf Dauer etwas zu verspielt ist.
So. Jetzt muss ich nur noch Zeit zum tatsächlichen Schreiben finden ;-)
Freitag, 27. März 2015
I am intrigued!
Ich habe mein Getränk für dieses Sommer (ja, sowas erfordert Planung) gefunden - Cider! Umnd die Variante mit Blackberry ist tatsächlich sehr lecker, wenn auch deutlich süßer als das apfelige Original.
Prost!
Freitag, 27. März 2015
Als ich vor unfassbaren fünfzehn Jahren von meiner Oma das Stricken beigebracht bekam, waren meine ersten Werke ein Schal und eine Mütze für meinen Teddybären, und ich war so unglaublich stolz darauf. Schon als Kind, und das ist eine der Lieblings-Marianne-Geschichten meiner Familie, saß ich gerne mit zwei Mikado-Stäbchen im Wohnzimmer und tat, als würde ich stricken.
Als Hobby der Turnbeutelvergesser und Stubenhocker dieser Welt ist Stricken einfach perfekt für mich, und auch wenn ich mittlerweile gern Sport mache (in Maßen), ist es außerdem ideal, wenn man abends vor dem Fernseher seine Hände nicht unbeschäftigt lassen will und die Chips schon alle sind.
Dieses Jahr gibt es in dieser meinen fünfzehnjährigen On-again-off-again-Strickerkarriere, die in den letzten Jahren vor allem Schals und Babyschuhe und eine, naja, Mütze produziert hat, trotzdem eine Premiere: Ich habe mein erstes größeres, fast fehlerfreies und sogar tragbares Kleidungsstück fertiggestellt.
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