Samstag, 26. März 2016

Samstagskaffee - Woche #13

Was für eine Woche, die hinter mir liegt!

Ich bin quasi im Zickzack durch die Stadt gehetzt, habe mich zwischen Arbeit, Bibliothek, Stadtarchiv und natürlich Kind zerteilt, nebenbei mit dem Einschreibe-Tool gehadert, das wie immer nicht tut, was es soll. Im Studienverlauf fehlt mir nicht mehr viel im Hauptfach, eigentlich nur das Mittelalter. Leider kann ich mich gerade dort noch nicht einschreiben, wegen Verwicklungen von vor drei Jahren, die jetzt hier zu weit gingen. Aber ich hab es ja schon mehrmals erwähnt - für Historiker gehen die Uhren etwas anders. Was ist schon eine Woche, wenn man normalerweise in ganz anderen Epochen denkt?

Das sorgt manchmal auch für schizophrene Anflüge. Beim Zeitunglesen im Archiv vergaß ich kurz, dass ich mich im Jahr 1889 befand, und stutzte über die Schlagzeile "Neunter Frauenmord in Whitechapel". Schon wieder? Ach, Moment. Es ist wirklich schwer, sich auf den wissenschaftlichen Tunnelblick zu besinnen und nicht zum Beispiel den neuesten Klatsch und Tratsch aus Europas Herrscherhäusern zu verfolgen.

Vom Unikram (Hausarbeit erwähne ich schon gar nicht mehr) abgesehen, war meine Woche aber äußerst produktiv. Ich habe mich wieder frisch für eine Idee begeistert, die mir seit über einem Jahr im Kopf herumspukt, und stecke jetzt mitten in den Planungen. Zuviel soll hier nicht verraten werden, nur: Ich werde demnächst unter Beweis stellen müssen, ob ich meine guten Noten in Werken wirklich verdient habe. Und dann so:




Ich habe sogar Listen (Yaaay), Konstruktionspläne (yaay) und Skizzen (Woohoo) angelegt, Flächen berechnet, Baumaterialien verglichen, Lieferanten herausgesucht und und und.

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