Samstag, 20. Februar 2016

Samstagskaffee - Woche #8

Ein freier Vormittag Anfang der Woche gab mir endlich Gelegenheit, alle aufgeschobenen Hausarbeiten zu erledigen. Wenig romantisch, ich weiß. Aber ein sauberes Schlafzimmer - mit frischen Narzissenzwiebeln! - ist ein äußerst befriedigender Anblick. Wenn ich jetzt noch dazu komme, mein altes kaputtes Bücherregal zu ersetzen, bin ich fast zufrieden.


Grüne Mitbewohner: Narzissentöpfchen, Monstera, Efeu


Außerdem musste ich einsehen, dass Weihnachten vorbei ist, und den Weihnachtsbaum abschmücken. Schmerzhaft, aber es sind ja nur noch 9 Monate, bis er wieder steht - und wie schnell 9 Monate rum sein können, weiß ich schließlich ganz genau.

Am Donnerstag habe ich das erste Mal in meinem Leben eine Spülmaschine gekauft - es war furchtbar aufregend. Abwasch ist das Lästigste, was unseren Haushalt gerade befällt - jeden Tag wieder stapeln sich schmutzige Teller in der ohnehin schon mehr als knapp bemessenen Küche, jeden Tag streiten wir uns, wer jetzt wieder abwaschen muss, und nie habe ich genug saubere Töpfe, wenn ich kochen will. Abwasch raubt Zeit, Nerven und Platz, und als ich dann las, dass moderne Spülmaschinen sowieso wassersparender sind, setzte sich dieser Wunsch fest. Da wir eine Gastherme haben, die ewig braucht, um das Wasser zu erwärmen, ist die Ersparnis, wie ich sie ausgerechnet habe, trotz Stromkosten tatsächlich enorm.

Kurzum: Ich habe eine Spülmaschine gekauft. Sie hat fast mein letztes Gehalt verschlungen und muss noch geliefert werden, aber ich bin sehr zufrieden mit mir und freue mich jeden Tag auf DEN Tag, an dem ich das letzte Mal in eine mit Geschirr überfüllte Spüle starren muss. Der Spediteur sagte mir, das sei Montag, und bis dahin werde ich vermutlich alle damit nerven.

Das wird schön.

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