Samstag, 12. September 2015

Samstagskaffee - Rechnungen, Rechnungen, Hausarbeit

Ein Kaffee, und zehn Minuten Zeit, ihn auszutrinken, bevor ich zur Arbeit renne. Es ist Samstag!

Diese Woche war, pardon my french, eine miese Drecksau. Rechnungen ohne Ende flatterten uns ins Haus, und der Monat ist quasi vorbei, bevor er angefangen hat. Zusätzlich musste ich einen meiner wertvollen Bibliotheksvormittage opfern, um meine Krankenkasse zu besuchen, wo man grundsätzlich immer eine verwirrte ältere Dame in der Schlange vor sich hat, die alles zehnmal wiederholt und gar nicht versteht, was die Krankenkassenangestellte ihr erklärt. So ging es mir zumindest als ich Muttergeld beantragen musste, als ich meinen Yogakurs bezahlt haben wollte und so ging es mir auch diesmal. Wie viele dieser Damen gibt es denn hier?

Apropos verwirrte Damen: Meine Hausarbeit biegt auf die Zielgerade ein und ich versuche mich zu motivieren, sie da auch hinzumanövrieren, ohne dass der Gaul zwischendurch stehenbleibt und Gras frisst. Beim Schreiben fiel mir auf, dass das Thema wirklich so langweilig ist, wie ich am Anfang dachte, und die ganze Euphorie zwischendurch nur davon kam, dass ich wieder mal zu viel in die falsche Richtung gedacht habe, was mir jetzt alles nichts nützt. Dafür habe ich ein bisschen Altgriechisch gelernt, ein paar Mathematiker genervt und Bibliothekseigentum zerstört (ausgelaufene Wasserflasche). Ist doch auch was.


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Am Dienstag ist Abgabetermin, danach bleibt mir noch ein ganzer Monat, nennen wir es mal "Freizeit", die ich frei von Verpflichtungen (zumindest von 9 bis 15 Uhr) nach Lust und Laune (solange Abwasch im Spiel ist) vertrödeln kann. Das heißt, ich werde Einkochen, Stricken, mich in puncto Fernsehserien wieder auf den neuesten Stand bringen, Ausschlafen, Fußnägel lackieren und mich furchtbar ärgern, weil ich so unproduktiv und nutzlos bin. Vielleicht raffe ich mich auch auf und mache mich endlich daran, meinen Kleiderschrank auszumisten.

Kommentare:

  1. wünsche nen gelungenen dienstag nach der abgabe :) spann mal aus - hast du dir verdient.

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    1. Ich sitze gerade noch dran und bange darum, dass sie fertig wird - gestern fiel die Tagesmutter aus und statt Hippokrates habe ich Kinderbücher gelesen.

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