Freitag, 19. Juni 2015

Was, deiner isst das?! Veganes Mittagessen mit Kind.

Kinder und Gemüse, das Thema, das anscheinend Mütter allerorten und schon immer in den Wahnsinn treibt. Bücher, Filme und Serien sind randvoll mit Kindern, die ihren Spinat auf Wänden und Möbeln verteilen, Eltern, die mit allen möglichen Tricks versuchen, dem Nachwuchs ein Brokkoliröschen einzuverleiben, Versprechungen von körperlicher Stärke und Intelligenz inklusive.

Und wenn das nicht hilft, folgen Drohungen über böse Hexen und schlechtes Wetter.




Ich weiß nicht, ob mein Kind einfach seltsam ist oder ein entspannterer Umgang mit Essen tatsächlich geholfen hat, aber Gemüse war bei uns nie ein Problem. Der kleine Herr F. hat von Anfang an fast alles Grünzeug gegessen, was wir ihm vorgesetzt haben. Etwas anderes wäre ihm auch gar nicht übrig geblieben, da wir selten Fleisch und Fisch essen und der liebende Vater ständig Angst hatte, dem Kind könne irgendetwas Knochiges im Hals stecken bleiben.

Deswegen bekam Herr F. Beilagen, entwickelte eine seltsame Vorliebe für Brokkoli und auch wenn er zu Hause oder bei der Tagesmutter Fisch und Fleisch isst, bleiben die eher liegen als das Gemüse. Ein Lieblingsklassiker dabei ist Grillgemüse mit Reis (kleine Sauerei) oder Couscous (große Sauerei).



Grillgemüse

  • 1 Aubergine
  • 2 kleine Zucchini
  • 2 Spitzpaprika
  • 1 große oder 2 kleinere rote Zwiebeln
  • 1 kleine Dose Tomaten in Stücken
  • Gewürze nach Geschmack

Alles schön klein schneiden und in Raps- oder Olivenöl anbraten (ich mag lieber Raps, weil mir der Olivenöl-Eigengeschmack nicht gefällt), bis die Zucchini leicht angeröstet ist und die Aubergine Farbe annimmt.

Dann die Tomatendose und etwas Brühe einrühren und noch fünf bis zehn Minuten weiterköcheln lassen.




Mit Kräutern würzen und schmecken lassen!

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