Freitag, 16. Januar 2015

Pannesamt-Stulpen mit Bommelborte

Männleins aus dem Haus, gute Zeit zum Bloggen.





Da ich neuerdings gezwungenermaßen Vollzeithausfrau bin, habe ich die Abende nutzen können, endlich mal wieder meine Nähmaschine rauszuholen und nach der ganzen Weihnachts-Strickerei, nach der sich auch noch einige Leute etwas gewünscht haben ("Du kannst doch stricken..."), mal zur Abwechslung etwas für mich selbst zu fabrizieren.

Um mich am Pannesamt-Nähen etwas zu üben, hab ich mich schon mal an Stulpen versucht. Man braucht lediglich ein Reststück Samt (bei dem, den ich hier habe, hat der Meter 2,50€ gekostet), eine Borte (optional) und schon kann's losgehen.

Armstulpen sind eine tolle Erfindung. Sie wärmen da, wo Handschuhe aufhören, verdecken, dass mir handelsübliche Jacken und Pullover grundsätzlich zu kurz an den Armen sind (weil Größe S anscheinend "Einmetersechzig" bedeutet), und verleihen in etwas schickerer Version einem einfachen Kleid gleich einen Hauch von Zwanziger-Jahre-Charme.

Dazu hab ich eine Art Trapez mit den Maßen meiner Streichholzarme aus Samt ausgeschnitten, die Seitenränder mit Zickzackstichen versäubert und eine Bommelborte (Pompom-Garn) an die obere Kante genäht.

Finish

Rechts auf rechts zusammennähen, sich aufraffen, noch einen zweiten davon zu machen, und fertig sind die Armstulpen.

Man sollte unbedingt beachten, dass die Borte leider nicht so dehnbar ist wie der Stoff, was bei mir dazu führte, dass das erste Paar etwas eng geraten ist. Borte also leicht raffen oder mehr Platz einplanen.

Damit genug der Bastelgeschichten, zurück zu "Breaking Bad" und Hausarbeit, denn bei dem Regenwetter wird die sturmfreie Wohnung sicher nicht allzu lange vorhalten.

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